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Game’n’Grill 2019

Published on 5. August 2019 by in Aktuelles

Auch dieses Jahr gab es wieder ein Game’n’Grill Event. Was ist das eigentlich?


Game’n’Grill  ist der erfolgreiche Versuch, Gamification in der OKJA einzusetzen. Einfach gesagt heißt das: Wir haben jeden Sommer ein Angebot, das von unseren Besuchenden genutzt werden kann, um das Sommergillfest upzugraden – von „trocken Brot, Wasser und einem Würstchen“ hin zu Burgern, Salat, Saucen und Softdrinks.

Gamification lässt die Teilnehmenden die partizipieren und liefert Lösungen für Probleme, die bei Partizipationsangeboten oft auftauchen. Der gewählte Rahmen ist für alle Teilnehmenden stets transparent und nachvollziehbar. Das individuelle Feedback und Leistungen werden aktiv wahrgenommen und gewürdigt.

Die spielerischen und lebensweltnahen Elemente richten sich dabei direkt an die intrinsische Motivation der Teilnehmenden, am Ende lockt eine Auswahl an leckerem Essen.

Das Projekt kann ohne großen Aufwand an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden und eignet sich für Teilnehmende jeden Alters.

Die Grundlegende Idee ist sehr simple und bedient sich verschiedener bewährter Methoden aus der pädagogischen Arbeit. Ziel ist es, die Teilnehmenden spielerisch zu motivieren an der Gestaltung eines Projektes aktiv zu partizipieren.

Hier eine kleine Übersicht des Ablaufs 2019

Woche 1

In der ersten Aufgabe musste ein Code geknackt werden. Dieser war in Braille geschrieben, also eigentlich kein echter Code sondern eine für die meisten komplette neue Schriftform.

Zu lesen ist dabei das Wort Baum sowie zwei Zahlenfolgen, die sich als Koordinaten herausstellten.

Die zweite Aufgabe der Woche begann mit einer Filmdose, die an den besagten Koordinaten im Baum zu finden war. Diese Filmdose enthielt einen Hinweis auf eine weitere versteckte Filmdose in der unmittelbaren Umgebung. Dies wiederholte sich ungefähr 20 mal. Am Ende wurde die nächste Aufgabe bzw. Quest gefunden. Diese gab den Hinweis, dass „Magische Augen“ die Lösung für das bunte Blatt Papier seien.

Einige erkennen sicher direkt, dass es sich dabei um eines der Magic Eye Bilder handelt, die in den 1990er Jahren populär wurden. Für die meisten unserer Besuchenden sind diese Bilder und somit auch der zur Lösung führende Umgang damit völlig unbekannt – es war eine gute Unterhaltung, ihnen beim Versuch das farbenfrohe Wirrwarr zu verstehen, zuzuschauen.

Das Finale der ersten Woche fand sich in einem rein auditiven Spiel: HEARtREAD. Ein Spiel, das komplett ohne Grafik auskommt – für die meisten unserer Besuchenden eine unbekannte Art von Spiel und ein völlig neues Erlebnis.

Woche 2

Wie bereits in der ersten Woche starteten wir auch in Woche 2 mit einem Code der zu knacken war. Der Teaser dazu ist hier zu finden. Im Hintergrund lässt sich mehr oder weniger deutlich ein Morsecode via Youtube erkennen. Dort fand sich die eigentliche Aufgabe.

Vorsicht: Stroboskopeffekte!

Die Morsepiepser sind natürlich viel zu schnell um sie ad hoc verstehen zu können, aber wir trauten unseren Besuchenden zu, ein geeignetes Werkzeug zur Entschlüsselung zu finden und nutzen. Das taten sie und nutzen dieses Tool.

Funfact: Das war das selbe Tool das wir zum erstellen des Codes verwendet haben.

Nachdem der – nicht ganz so einfach verständliche – Morsecode geknackt wurde, gab es, wie bereits in der Vorwoche, eine Schnitzeljagd. Dieses Mal jedoch digital.

Das Spiel lief im Browser bzw. über das Smartphone. Für einige Zeit ist hier noch der Download (125MB) möglich.

Im Spiel waren viele sehr nützliche Tipps versteckt. Aber nur einer, der wirklich weiter half.

Das Codewort eröffnete den Teilnehmenden die finale Challenge der Woche: unser supercalifragilisticexpialidocious Hörmemory.

Hörmemory – natürlich mit Filmdosen.

Woche 3

Die erste Aufgabe forderte ein kleines bisschen Transferleistung – sich daran zu erinnern, was Längen- und Breitengrade sind. Außerdem waren die ersten Zahlen einfach abzuleiten, da es sich wohl um das Stadtgebiet von Neu-Isenburg handeln musste.

3M4X+MF… niemand hat das + als – geschrieben… 😉

Diese Filmdose wurde an den Koordinaten des Längen- und Breitengradrätsels gefunden. Der seltsame Code darin enthüllte seine Bedeutung recht simple – er konnte einfach im Internet gesucht werden. Überraschenderweise war das etwas, auf das die Teilnehmenden nicht sofort kamen…

Die finale Aufgabe der 3. Woche war – wie sollte es auch sein – wieder eine Aufgabe, die einen Sinn anspricht. Dieses mal den Tastsinn in unserem superkalifragilistisch expiallegorischen Fühlmemory.

Damit waren alle Quests gelöst.

Fertig?

Nö.

Die geheime Woche 4

In der letzten Woche gab es die Möglichkeit, das Grillfest shiny, golden and chrome zu machen (= Burger!)!

Die erste Zusatzquest bestand daraus, aus etwa 50 Filmdosen die richtigen vier zu finden. Dazu mussten verschiedene Sinne eingesetzt werden:

  • Tasten, die taktile Wahrnehmung, denn eine Filmdose war aufgeraut.
  • Riechen, die olfaktorische Wahrnehmung, denn eine Filmdose war parfümiert.
  • Sehen, die visuelle Wahrnehmung, denn eine Filmdose hatte einen farbigen Deckel.
  • Eine war schwerer… fällt das auch unter den Tastsinn?

In jeder Filmdose fand sich ein Viertel eines QR-Codes. Alle falschen waren zwar nicht zielführend, aber kann es je falsch sein?!

Der richtige QR-Code brachte die Teilnehmenden hier hin, zu einem Countdown (der inzwischen abgelaufen ist) und einer interessanten Liste.

Aus dieser Zahlenmatrix lies sich ableiten, welchem der bunten Pfeile auf der Straße vor dem Infocafe (und allen weiteren Pfeilen der folgenden fünf Kilometer) gefolgt werden sollte.

Im Laufe der Zeit gab es noch ein paar Tipps:

  • Die schwarzen Zahlen sind unbedeutend
  • Jede Zeile steht für eine Kreuzung
  • Die Zahlenwerte der Ziffern sind bedeutungslos

Die Lösung ist eigentlich recht simple: ausschlaggebend ist nicht die Ziffer und ihr Wert, sondern die Menge der Kreise in der Form der Ziffern.

Beispiel: Eine 8 hat zwei Kreise, also 2. 6 , 9 und 0 haben je einen Kreis, also 1. Alle anderen Ziffern haben keine Kreise, sind daher also alle 0.
684 ist also 3.

Nicht wirklich einfach… aaaaaber es wurde gelöst! Leider wurden die Pfeile vom Regen weggespült wie Tränen…

Aaaaaaber da das Rätsel quasi gelöst wurde und wir nicht so kleinlich sein wollten, obwohl die Teinehmenden nicht 5km durch Neu-Isenburg gelaufen sind (so wie wir) und die coolen, super komplexen Aufgaben auf dem Weg (die wir uns mit viel Mühe ausgedacht haben) nicht gelöst haben (grrrr… anyway!) – wir finden ihr habt euch die Burger verdient!

Am Dienstag, den 6. August, findet für alle Besuchenden des Infocafes das superleckerhypergalaktische Grillfest statt!

Ihr habt das toll gemacht!

 
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